Wahnsinn im Alltag


Unsere tierische Boygroup
Oktober 8, 2010, 7:22 am
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Cooniebert (links) und Indie auf der Sofalehne.

Ist der Kater zu groß, ist die Höhle zu klein.

Cooniebert im Profil

Yannick im Gegenlicht

Yannick der Rote. Er ist schon ein Riesenviech.



Vom Rumhängen, Rumliegen und Fenstergucken

Ich habe gar nicht gewusst, dass Katzen auch die Arme verschränken. Indie macht das. Und der Mann sagt, jetzt hängt er wieder rum wie die Hausfrau am Küchenfenster.

Ich sagte ja schon, dass wir vom Dorf kommen. Als wir noch Kinder waren, war das Fenstergucken eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Wenn man eine Pause von der Hausarbeit brauchte und Unterhaltung suchte, schaute man, die Arme auf ein Sofakissen gestützt, aus dem Fenster. Und wenn man bei dieser „Tätigkeit“ eine Nachbarin entdeckte, unterhielt man sich von Haus zu Haus. Oder von Haus zu Garten, je nachdem. Das war lange, ehe es zur Ablenkung Nachmittagstalkshows und Internet gab.

Ich dachte immer, es wäre praktisch, wenn die Fensterbänke schon serienmäßig gepolstert wären. Aber diese Idee hat nie jemand umgesetzt. Architekten gucken vermutlich nie aus Langeweile aus dem Fenster.

Heute lehnt man sich zu Unterhaltungszwecken nicht mehr aus dem Fenster sondern hängt vorm Fernseher ab. Oder bei Facebook herum. Das Fenstergucken an sich ist aus der Mode gekommen. Aber immer, wenn wir Indie so herumlümmeln sehen, müssen wir an diese altmodische Art der Freizeitgestaltung denken.

Cooniebert hängt weder ab noch herum. Er bewacht meine Lektüre. Und die Sonnenbrille.

Hier liegen sie rum, Cooniebert und Yannick, zu zweit in einem viel zu kleinen Korb, wie sie es eben gerne tun. Und immer ist Cooniebert der „Unterlegene“. Er steigt als erstes in den Katzenkorb. Und dann kommt einer der anderen und legt sich dazu. Oder besser gesagt, oben drauf. Das ist dann der „Überlegene“.