Wahnsinn im Alltag


Die schönen Seiten des Novembers

Zum Glück besteht der November nicht nur aus Pisswetter und Düsternis. Es gibt auch sonnige Tage wie die am vergangenen Wochenende.

Christrosen und Chrysanthemen im Garten meiner Eltern.
Die Christrosen wachsen neben unserem Briefkasten, seit ich zurückdenken kann. Die hat noch meine Mutter, wenn nicht gar meine Großmutter gepflanzt.

Chrysanthemen hatten wir früher, als meine Mutter noch lebte, in Gelb und Weiß, Rosa und Rostrot. Die rostroten hatten für mich immer was Asiatisches. Ich nehme an, dass ich irgendwann mal in meiner Kindheit ein asiatisches Kunstwerk gesehen habe, auf dem solche Chrysanthemen abgebildet waren. Wie sonst käme ich darauf?

Jetzt ist von all der Farbenpracht noch eine einzige gelbe Chrysantheme übrig.

Das wird heute wohl für eine Weile der letzte Sonntagsspaziergang bei Sonnenschein gewesen sein. Deshalb bin ich noch Mal mit der Kamera losgezogen.

Stadtbahnschienen

Allee im Scharnhauser Park

Ein Firmengebäude …
… mit und ohne Herbstblätter

Bunte Blätter



Schwäbische Jahreszeit ohne Vokal: Hrbscht
Oktober 12, 2010, 7:07 am
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Da wundern sich die Leut’, dass wir Südstaatler unfallfrei den Namen der Insel Krk aussprechen können! Wo wir selber Wörter haben, die ganz ohne Vokal auskommen: „Herbst“ hört sich doch im Schwäbischen wir „Hrrrbscht“ an. Zumindest bei uns in der Gegend.

Wie man die Jahreszeit auch spricht: allerhand Herbsttypisches habe ich am Wochenende gesehen. Zum Beispiel Kürbisse, die direkt neben der Landstraße zum Verkauf angeboten werden. Diese Trümmer kann man getrost dort liegen lassen. So leicht sind die ja nicht zu klauen.

Bunte Blätter und bunte Dahlien:

Irgendwas Kohlartiges. Schaut gut aus im Gegenlicht, aber essen würd ich’s nicht. Mit dem Kohldgedöns hab ich’s generell nicht so.

Schwarze Beeren:

Kuschelnde Katzen:

Und der Ausblick vom heimischen Balkon ist auch nicht schlecht. Aussicht mit Indie: