Wahnsinn im Alltag


Video-Test
März 21, 2011, 9:50 am
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Yannick und die Schuhe
November 9, 2010, 6:43 pm
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„Nicht schreien! Im Fernsehen sagt er doch immer, wenn die Schuhe nicht passen, kann man sie kostenlos wieder zurückschicken.“



Katzentag in Stuttgart-Heumaden

Weil sie mich als Redakteurin der Tiergeschichten-Seite und als Gelegenheitsautorin für die Zeitschrift „Geliebte Katze“ kannten, haben mich Trixi Geng und Kater Tommy zum „Katzentag“ nach Heumaden eingeladen. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Veranstaltungsprospekt.

Es gab einen gut bestückten – und sehr gut besuchten – Katzenflohmarkt mit Büchern, Bildern, Figuren, Karten und allem, was man sich rund um die Katz nur vorstellen kann. Man konnte Frau Gengs überaus sehenswerte Katzensammlung besichtigen. Die Schweizer Malerin Gisela Buomberger, deren Arbeiten ich seit vielen Jahren schätze, war da, verkaufte ihre Bücher und Karten und signierte ihre Werke. Kaffee und Kuchen gab’s – und der Erlös der Veranstaltung ging an die Stuttgarter Katzenhilfe.

Seit mindestens 15 Jahren hab ich den Regenschirm mit Gisela Buombergers „lachenden Katzen“. Ihre Bilderbücher kenne ich eher aus Zeitschriftenartikeln als aus dem richtigen Leben, denn in Deutschland bekommt man sie nicht über den regulären Buchhandel. Leider.

Und da konnte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, mindestens ein Buch von ihr zu erstehen.

Die Katzensammlung von Frau Geng wollte ich natürlich ebenfalls sehen. Ich hatte so den Verdacht, dass sie die Katzenfigurensammlung meiner ehemaligen Kollegin Petra mengenmäßig noch deutlich übertreffen würde. Und ich hatte Recht! Das ist wirklich ein Katzenmuseum, integriert in eine ganz normale Wohnung. In jedem Zimmer gab’s Katzen … Bilder, Figuren, Teppiche, Bücher, Becher, Magnete …

Da ich nicht allzu indiskret sein wollte – man stellt nicht einfach so Fotos von anderer Leute Wohnung ins Internet – zeige ich nur einen kleinen Ausschnitt. Ein Ensemble in Blau auf einem Wohnzimmerregal.

Nur Kater Tommy, der real-kätzische Mitbewohner, war ausquartiert. Er wäre von dem Besucherrummel sicher nicht begeistert gewesen.

Nebenan gab’s dann den Flohmarkt, die Signierstunde und Kaffee und Kuchen. Und es war die Hölle los! Nur mit Mühe konnte man sich an die Verkaufsfront vorkämpfen und auch fotografieren war schwierig.

Reiche Beute konnte man beim Flohmarkt machen. Dreimal dürft ihr raten, was ich gekauft habe: Bücher!

Die Künstlerin Gisela Buomberger beim Verkauf und Signieren ihrer Werke.

Das gehört zu meiner Ausbeute: Das Buch „Im Katzenhaus“ und eine Grußkarte, die ich mir aber einrahmen und an die Wand hängen werde. Und das Buch ist sogar signiert!

So gut besucht wie die Veranstaltung war, gehe ich mal davon aus, dass sich die Aktion auch für die Stuttgarter Katzenhilfe bezahlt gemacht hat, der ja der Erlös zugute kam.

Ach ja … um den Ball, den ich auf dem Flohmarkt gekauft habe, kloppen sich meine Kater. Hier hat ihn grad Indie.

Autor: Edith Nebel
EdithNebel@aol.com
     
http:// edithnebel.wordpress.com



Virtuelle Wasserratten
Oktober 28, 2010, 8:31 am
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Wir haben wieder Mal Probleme mit der Wasserleitung. Mehrfamilienhaus, alte Hütte, alte Leitungen – und wir wohnen parterre. Wenn sich also die Leitungen zusetzen, was ungefähr alle zwei Jahre vorkommt, und irgendwer irgendwo im Haus den Wasserhahn betätigt, gluckert es bei uns in den Abläufen.

Die erwachsenen Katern interessiert das nur noch am Rande. Aber Indie sitzt gern lauernd vorm Ablauf in der Dusche wie vor einem Mausloch und wartet, dass das Viech, das da unten randaliert, endlich mal rauskommt.

Wenn das echt mal der Fall wäre, wär’ das für ihn ein eher enttäuschendes Erlebnis, fürchte ich, denn er käme allenfalls in den Genuss einer Abwasserdusche.



Geliebte Katze 11/10: Erinnerung an Kater Smokey
Oktober 13, 2010, 5:14 pm
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Einem Aufruf auf facebook bin ich gefolgt. Die Zeitschrift „Geliebte Katze“ suchte noch Beiträge für ihre Rubrik „Katze und Mensch“. Das Thema im Novemberheft: „Erinnerung an eine ganz besondere Katze.“

Der Text war kein Problem, der stand längst: Unser Nachruf auf Kater Smokey. Nur gemeinsame Bilder von Kater und Mensch hatten wir keine. Wir waren damals – 1992 – noch in der Anfangsphase unserer Fotografiererei. Aber die Redaktion versicherte uns, getrennte Fotos – Mensch auf dem einen, Katz auf dem anderen – gingen auch. Die Graphik würde dann eben was basteln.

Am selben Abend noch hab ich alles zusammengesucht, gescannt und gemailt, obwohl ich ja immer sage, nach zehn, elf Stunden am Bürocomputer kann ich abends keinen PC mehr sehen.

Auf jeden Fall sind wir drin!

Und ihr wisst ja, wie man meinen Namen richtig schreibt. 😉



Unsere tierische Boygroup
Oktober 8, 2010, 7:22 am
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Cooniebert (links) und Indie auf der Sofalehne.

Ist der Kater zu groß, ist die Höhle zu klein.

Cooniebert im Profil

Yannick im Gegenlicht

Yannick der Rote. Er ist schon ein Riesenviech.



Der Sackbearbeiter ;-)
Oktober 7, 2010, 7:17 am
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Unsere Katzen kennen den Versandkarton von zooplus, in dem ihr Futter geliefert wird. Lesen können sie vermutlich nicht, also nehme ich an, dass der Karton eben nach Futtermittel riecht. An den Dosen haben sie sich noch nie vergriffen, aber sowie Indie des Trockenfuttersacks habhaft wird, beißt er Löcher hinein und bedient sich selbst. Die anderen Katern profitieren dann von seiner Vorarbeit – und ich fluche wegen der Schweinerei. Die Trockenfutterhäppchen sind kugelrund und kullern dann durch die ganze Hütte.

Aber ehe Indie sich als „Sackbearbeiter“ betätigen kann, muss er erst mal in den Karton hineinkommen. Den Deckel anzuheben, während sein viel größerer und schwererer Onkel Yannick draufsitzt, verstößt gegen die geltenden Gesetze der Physik. Also bohrt und gräbt und wirtschaftet Klein-Indie so lange, bis es Yannick zu ungemütlich wird und er sich trollt.

Geschafft! Mit-Kater vertrieben, Deckel geöffnet, freie Bahn für den Sackbearbeiter!

„Alles meins!“

PS: Leider ist der bescheuerte Begriff „Sackbearbeiter“ nicht auf meinem Mist gewachsen. Das kam raus, als der US-amerikanische Schauspieler Robert Lyons in einer deutschen TV-Serie „Sachbearbeiter“ sagen sollte. Und ich hatte das Gefühl, danach haben sie ihm das Wort erst recht oft ins Script geschrieben. Sie hätten ihn auch einfach nur „Beamter“ sagen lassen können.