Wahnsinn im Alltag


Juhu! Ich hab einen Leserbrief im Spiegel!
Juni 26, 2007, 9:49 am
Filed under: Wahnsinn im Alltag

Yesss! Ich habe es geschafft! Seit nunmehr 25 Jahren versuche ich eifrig, einen Leserbrief im SPIEGEL unterzubringen. Dazu muss man entweder sehr schlau sein, berühmt, wichtig … oder ein klein wenig verquer denken.

Nachdem die ersten drei Möglichkeiten ausscheiden, habe ich es mit letzterem Ansatz gestern endlich gepackt. Ich bin drin – in Ausgabe 26 vom 25.06.2007! Sogar die Themenüberschrift ist ein Zitat aus meinem Brief. 😀

Es ging um einen Artikel über die Zweiklassenmedizin in Deutschland: „Die Patienten sind unsere Gegner“. Überschrift über alle Leserbriefe zu dem Thema:

Ein Kater ist besser versorgt

Mein Leserbrief:
Als ich im Februar voll es Lobes war über die Leistungen und das Engagement einer Stuttgarter Tierklinik, sagte ich unter anderem: „Ich habe das Gefühl, mein Kater genießt eine bessere medizinische Versorgung als ich.“ Worauf ein Bekannter trocken erwiderte: „Natürlich. Er ist Privatpatient. Du nicht.“ Seit ich Ihren Artikel gelesen habe, weiß ich, dass das kein Witz war.

Ich schreibe ja seit Jahrzehnten für Tod und Teufel an Medien, aber der SPIEGEL war bisher immer die Bastion, die ich nicht ums Verrecken hab stürmen können.

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Tipp: Schwachsinns-Generatoren im Internet
Juni 22, 2007, 12:40 pm
Filed under: Hausfrauen-Poesie

Winzige Gabe für Mensch

Mensch.
Mein wahnsinniges Wesen du!
Alltag, mein anständiger Vogel.
Beim Herzen immerzu!
Lebt – ja rufe es!
Darbt!
Du spöttische Falschheit!
Mensch du.
Gehängt in ewiger Zeit.
Mensch zwischen Erschrecken und Darben.
Mensch ja so erleichtert.

Gedicht Nummer 2082410

Nicht, dass ihr glaubt, ich sei auf einmal unter die Poesie-Schwurbler gegangen! Dieses Gedicht wurde vom Computer generiert. Das könnt ihr auch! Einfach die Seite http://www.poetron-zone.de/poetron/p5/posteu.php aufrufen, eine Handvoll Begriffe eingeben, Knöpfchen drücken – und das Programm schwurbelt euch ein garantiert sinnfreies Gedicht. Ich kann euch sagen: Das macht Spaß! Wir haben in diversen Internetforen schon um die Wette gedichtet, dass es eine wahre Freude war. 😀

Es würde mich ja jucken, mit so einem computergenerierten Schmarrn mal bei einem Lyrikwettbewerb vorstellig zu werden. Stellt euch vor, so ein Mist würde auch noch ausgezeichnet! Das ließe doch zweierlei Rückschlüsse zu: entweder der Computer hat Ahnung von Poesie – oder die Jury hat keine.

Und für die Werbungtreibenden unter uns: Nach dem gleichen Prinzip kann man auch Werbeslogans machen (lassen) http://www.sloganizer.de.



Adele Sansone: Amelie, Knödel und Co
Juni 19, 2007, 4:04 pm
Filed under: Bücher

Adele Sansone: Amelie, Knödel und Co.

Adele Sansone: Amelie, Knödel und Co. Mit schwarz-weiß-Illustrationen der Autorin, A-Wien 2007, Novum-Verlag, ISBN: 978-3902536457, 188 Seiten, flexibler Einband, Format 13,5 x 21,5 x 1,2 cm, EUR 15,50. Für Kinder ab 9 Jahren.

Im ersten Band der Reihe, AMELIE – SCHATTEN IM DUNKEL, war die damals 10-jährige Amelie mit ihren Eltern vom Dorf in ein Häuschen am Stadtrand gezogen. Dank ihrer offenen und sympathischen Art hat die couragierte Amelie in ihrer neuen Umgebung schnell eine gute Freundin gefunden: eine tierliebe alte Dame, die sie „Oma Gerber“ nennt und die für sie schon bald zur wichtigsten Bezugsperson neben ihren Eltern wird.

Die Fortsetzung, AMELIE, KNÖDEL & CO, beginnt ein Jahr nach den Abenteuern von Band 1. Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, und Amelie bereitet sich im Geiste schon auf den Besuch der weiterführenden Schule vor.

Ob sie dort wohl neue Freunde finden wird? Der aufgeweckte Florian, der ebenfalls mit Oma Gerber bekannt ist und der kaum je ohne sein Fahrrad gesichtet wird, scheint ja ganz nett zu sein. Und das ängstliche Schlüsselkind Isabella, das insbesondere von dem großspurigen Mitschüler Marco gemobbt wird, weckt Amelies Beschützerinstinkte.

Es dauert nicht lange, da bekommt Oma Gerber nicht nur regelmäßigen Besuch von Amelie sondern vom gesamten Freundeskleeblatt. Oma Gerber kümmert sich eben nicht nur liebevoll und engagiert um Tiere in Not, sondern auch um Menschenkinder.

Als Florian einen Beinahe-Zusammenstoß mit einem Auto hat und stürzt, wobei sowohl sein Fahrrad als auch er ein paar ordentliche Schrammen davontragen, ahnt noch niemand, dass das der Beginn eines aufregenden Abenteuers ist. Niemand von den Menschen, besser gesagt. Denn die Tiere von Oma Gerber wissen längst mehr: Sie sind einer Kreatur begegnet, die im Wald sitzt und fürchterlich heult.

Auch Florian hat das unheimliche Heulen schon gehört – was ihm vor lauter Schreck einen weiteren Sturz vom Fahrrad beschert hat. Was ist das nur? Ein Ungeheuer? Ein Geist? Oder doch etwas höchst Irdisches? Ahnt Oma Gerber vielleicht, was dahintersteckt? Schließlich geht ja das Gerücht um, dass sie die Sprache der Tiere verstehe …

Doch das Ungeheuer muss erst einmal warten, denn Amelie & Co haben ganz andere Probleme: Dem miesen Mobber Marco sind nämlich 50 Euro abhanden gekommen, und sowohl Amelie als auch die schüchterne Isabella geraten unter Diebstahlsverdacht.

Mobbing, „Monster“, Fahrerflucht – das sind gleich drei große Herausforderungen für Amelie und ihre Freunde. Zum Glück können sie auf die Hilfe von Oma Gerber zählen. Sie hat bislang noch immer gute Ideen gehabt, wenn es darum ging, die Probleme ihrer zwei- und vierbeinigen Schützlinge in den Griff zu bekommen. Und eines ist sicher: Oma Gerber lässt sich – genau wie Amelie – von Hindernissen, überraschenden Wendungen und unerwarteten Zusammenhängen nicht aus dem Konzept bringen.

Wer „Knödel“ aus dem Buchtitel ist, das sei hier aus Gründen der Spannung noch nicht verraten. Und welche Rolle eine hilfsbereite Tierärztin, ein beherzter Polizist, ein angeblicher Chauffeur, ein grantiger Automechaniker und der einsame Inhaber eines Lebensmittelgeschäfts spielen, sollte man ebenfalls am besten selber lesen.

Dieses spannende und vergnügliche Buch mit sympathischen Heldinnen und Helden macht Spaß, auch wenn man der Zielgruppe der Neunjährigen schon eine Weile entwachsen ist. Auf nette und unaufdringliche Weise haben die Figuren Vorbildcharakter. Sie gehen mit wachem Blick für die Sorgen und Nöte ihrer Mitgeschöpfe durch die Welt und greifen mutig ein, wo immer ihre Hilfe benötigt wird.

Wie Amelie und ihre Freunde aussehen, erfahren wir übrigens aus erster Hand: Die Autorin, die sich auch als Illustratorin einen Namen gemacht hat, hat das Buch selbst mit schwarz-weiß-Zeichnungen liebevoll bebildert.

Eine besondere Freude an dem Buch werden all diejenigen Leser haben, deren Wurzeln – wie die der Rezensentin – im österreichischen Sprachraum liegen. Auch wenn die Romanfiguren keinen Dialekt sprechen: Manche Formulierungen rufen einem doch auf charmante Weise heimatliche Klänge in Erinnerung.

Um die Abenteuer von AMELIE, KNÖDEL & CO verstehen zu können, ist es nicht zwingend erforderlich, den Vorgängerband AMELIE – SCHATTEN IM DUNKEL zu kennen. Wer ihn aber nach Lektüre des vorliegenden Bands lesen möchte, kann dies natürlich tun. Es lohnt sich! (Eine Buchbesprechung dazu finden Sie bei http://www.tiergeschichten.de in der Rubrik BÜCHER.)

Die Autorin: Adele Sansone, geboren in Niederösterreich, lebt heute in Tirol. Seit 1995 arbeitet sie als freie Kinder- und Jugendbuchautorin und Illustratorin. Sie hat für ihre Arbeit bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, so zuletzt den Kinder- und Jugendliteraturpreis des Landes Steiermark.



Von Armleuchtern und Lichtgestalten
Juni 15, 2007, 8:58 am
Filed under: Menschliches

Ich bin ein eingefleischter Guru-Hasser. Absolut. Definitiv. Schon immer. Und von ganzem Herzen. Warum hat uns denn die Natur oder Gott der Herr, falls Sie gläubig sein sollten, den Verstand gegeben? Eben. Damit wir ihn benutzen. Selbst. Persönlich. In eigener Regie. Und nicht, damit wir das Denken irgendwelchen Armleuchtern und Armleuchterinnen überlassen, die sich irrtümlich für Lichtgestalten halten. Und die sich die Nase, oder sonstige Körperteile, damit vergolden, dass sie leichtgläubigen Menschen meist gegen Gebühr erzählen, was gut für sie sei.

Selbst ernannte Gurus und Heilsbringer trifft man immer und überall. Wenn man Pech hat, sogar in der Teeküche des eigenen Büros. Ich jedenfalls habe das zweifelhafte Vergnügen. Das muss man sich ungefähr so vorstellen: Ich lass mir fröhlich pfeifend einen Tee aus der Maschine und kippe großzügig Zucker und Milchpulver in das Gebräu. „Ja um Himmels Willen“, kreischt’s da von hinten in mein rechtes Ohr. „Das willst du doch nicht etwa trinken?“ – Ja was denn sonst? Die Füße waschen? Die Blumen damit gießen? – „Weißt du nicht, wie GIFTIG das Zeug ist?“ Es folgt eine längliche schnarchlangweilige Abhandlung über die vermuteten, eingebildeten und tatsächlichen Bestandteile von weißem Zucker und dem büroeigenen Kaffeeweißer. Mit dem Resultat, dass ich seit jener unerfreulichen Begegnung der dritten Art jetzt erst Mal probeweise den Kopf aus dem Büro stecke und prüfe, ob die Luft rein ist, ehe ich ans Kaffee- oder Teekochen gehe. Denn ich will ja was zu trinken haben und keine Lektionen in biologisch, politisch und ökologisch korrekter Nahrungsaufnahme.

Dabei wissen die Bürogurus doch seit vielen Jahren, dass ich an nichts glaube. Mein skeptischer Gesichtsausdruck anlässlich ihrer Vorträge muss doch Bände sprechen. Zeitweise hatte ich schon den Verdacht, dass sie erst mal ein reinigendes Räucherstäbchen schwenken, sobald ich ihr Büro verlassen habe, um damit den Geist des Ungläubigen aus ihren vier Wänden zu vertreiben.

Auch am Feierabend gibt es kein Entrinnen von der Guru-Pest: Schlägst du zur Entspannung eine beliebige Publikumszeitschrift auf oder wirfst das TV-Gerät an, feixen dir da auch die Menschheitsbeglücker von eigenen Gnaden entgegen. Entblößen Jacketkronen im Wert eines Kleinwagens und verkünden dir – hussa, heissa und tschackaaaa! – die allein selig machende Art und Weise, dein Gewicht zu reduzieren, deine Kinder zu erziehen, im Job Erfolg zu haben oder an der Börse blitzartig unanständig reich zu werden. Ich frage Sie: Hat irgendwas davon bei irgendwem schon einmal funktioniert?

In einer amerikanischen Talkshow trat mal ein Gewinnspiel-Guru auf, der dem Publikum weismachen wollte, er wisse, wie man todsicher in der Lotterie gewinne. Die berechtigte Frage einer bodenständigen afroamerikanischen Hausfrau, wie viel er selbst schon gewonnen habe, brachte ihn sichtlich aus dem Konzept. Er wand sich wie ein Aal, um nur ja keine konkrete Antwort geben zu müssen. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Nein, ich habe wirklich keinen Bock auf Gurus. Abgesehen davon, dass ich mir ungern das Denken abnehmen lasse, ist es mir ausgesprochen zuwider, mich von ihren Heilsbotschaften unter Druck setzen zu lassen: Ich bin eine schlechte Mutter, wenn mein Kind mit sieben Jahren noch keine Sinfonie dirigieren, keine Haikus dichten und nicht im Handstand laufen kann. Ja, liebe Leut, ich bin Anfang 40, kann nichts davon und lebe auch. Glücklich und zufrieden. Also lasst mich in Ruhe mit eurem Schmarrn! Ich mag auch nicht 45 Minuten am Tag joggen, 20 Minuten meine Gesichtsmuskeln trainieren und auf Dauer Cola und Schokolade abschwören, wie es die Fitness-Gurus in jeder Zeitschrift proklamieren Und ich will mir erst kein schlechtes Gewissen einreden lassen, weil ich keine Lust auf diese Aktivitäten habe. Den Vogel könnt ich kriegen, wenn ich sehe, wie unbedarfte Wellenreiter ohne eigene Meinung auf jeder dieser Guruwellen begeistert mitschwimmen.

Vielleicht, so hab ich mir mal überlegt, sollte ich die allgemeine Gurugläubigkeit nutzen und mich als Antiguru-Guru betätigen. Als Messias des gesunden Menschenverstands. Könnte ja nicht schaden, wenn ein bisschen mehr von diesem raren Gut unter die Leute käme. Meine Botschaft ans Volk wäre jedenfalls klar und einfach: „Selber denken macht froh, Leute! Dazu habt ihr nämlich euer Hirn. Trefft eure eigenen Entscheidungen und steht dazu. Verlasst euch nicht auf andere. Und immer dran denken: Nicht jeder Armleuchter ist eine Lichtgestalt.“

Erschienen bei http://www.feierabend.com
Alle drei Fotos sind von http://www.pixelio.de



Hotelrituale
Juni 14, 2007, 5:15 pm
Filed under: Menschliches

Hübsch hässlich ham die’s hier“, feixt mein Kollege und schaut sich mit unverhohlenem Grausen in der Hotelhalle um. Ich stimme ihm zu und hoffe nur, dass man hierzulande unseren breiten Dialekt nicht versteht – falls man zufällig deutsch können sollte. „Wer stellt nur diese potthässlichen, geblümten Teppiche her?“, wundere ich mich. „Ja, und welcher Hirsch kauft sie?“, fragt sich mein Kollege. „Und was mich am allermeisten interessiert: Wer um alles in der Welt kombiniert sie mit den gestreiften Tapeten und den total anders geblümten Sofas? Und mit den grausigen Vorhängen! Uaah!“ Er schüttelt sich.

„Das beleidigt dein geschultes Designer-Auge, was? Aber die Scheußlichkeiten gehören hier vielleicht zur Corporate Identity. Wenn du hier nachts um zwölfe aus dem Bett fällst, weißt du vielleicht nicht, in welchem Land du bist, aber wenn du auf einem affenhässlichen Blümchenteppich aufschlägst, weißt du immerhin: Es ist Hilton“, lästere ich. „Du bist ein Snob“, sagt er zu mir und lümmelt sich an die Theke der Rezeption. Er nennt lässig unseren Firmennamen, und die Dame am Empfang lockt die dazugehörige Reservierung aus dem PC. Der Kollege verhandelt wegen zahlreicher Sonderwünsche und kämpft mit dem Anmeldeformular. Mich beachtet kein Mensch, und ich muss mich wieder mal eigens bemerkbar machen. Nein, ich bin nicht die Begleitung des Herrn, ich bin ein eigenständiger Workshopteilnehmer, und auf mich ist ebenfalls ein Zimmer reserviert.

Jedes Mal der gleiche Klamauk. Irgendwas mache ich falsch. Unsere elektronischen Zimmerschlüssel in der Hand, verabreden wir uns auf später für einen kleinen Erkundungsgang und verschwinden auf unsere jeweiligen Zimmer. Meins ist genau so garstig eingerichtet wie die Hotelhalle. Der Teppich passt nicht zu den gleichfalls geblümten Vorhängen, und beides beißt sich extrem mit dem Bettüberwurf und den Bezügen der kitschig verschnörkelten Polstermöbel. Ganz automatisch beginne ich mit meinem Ritual der „Inbesitznahme“ meines Hotelzimmers. Reiße alle Türen auf, inspiziere das Bad. Wieder keine Ablage. Wo zum Geier soll ich meinen ganzen Kosmetikkrempel lassen? Na, wenigstens geht das Licht. Und das Waschbecken ist sauber. Und was haben die hier an Shampoo und Seife? Igitt, stinkt. Ah, eine Duschhaube! Die darf ich nicht vergessen mitzunehmen, wenn ich abreise. Unser Kollege daheim sammelt die nämlich.

Da ist auch die obligatorische Kaffeemaschine. Funktioniert die wie überall, oder ist das irgendein abartiges Patent? Ich untersuche sie kurz. Prinzip kapiert, nix Besonderes. Als nächstes ist der Kleiderschrank dran. Genügend Kleiderbügel vorhanden? Nee, natürlich nicht. Und schon gar keine Hosenbügel. Grr. Aber ein Bügelbrett und ein Bügeleisen. Sehr schön. Ach, da schau her, da ist ja das Schild mit den Zimmerpreisen. Waaaaas verlangen die hier offiziell für eine Nacht? Die sind verrückt! Das sind umgerechnet tausend Mark. Pff. Das ist der Kasten mit dem diskreten Charme der siebziger Jahre im Leben nicht Wert. Es muss die Lage sein. Ich hoffe, unsere Organisatoren haben einen sauberen Rabatt ausgehandelt, ehe sie uns hierher geschickt haben. Schließlich muss ich die Kröten vorstrecken.

Tausend Mark! Das glaubt mir daheim kein Mensch. Und ich beschließe, das Schild am Morgen vor meiner Abreise abzumontieren und mit nach Hause zu nehmen. Mit dem Phasenprüfer aus der Laptoptasche müsste es eigentlich abzuschrauben sein… Jetzt ist der Fernseher dran, inspiziert zu werden. Hoffentlich funktioniert die Fernbedienung! Oh, wie nett, da ist ja eine Botschaft unserer Teamleitung auf dem Schirm. Hm. Um halb sieben treffen wir uns an der Bar. Gut, da haben wir ja noch eine Weile Zeit. Deutsches Fernsehen gibt’s hier wohl nicht, oder? Ich zappe mich durch die Programme. Hoffentlich erwische ich nicht aus Versehen einen Pay-TV-Kanal. Die Angst hab ich immer, aber passiert ist es bis jetzt zum Glück noch nie. Es klopft. Das Gepäck kommt. Der Gepäckträger kriegt sein Trinkgeld und zieht freundlich grüßend wieder ab. Hab ich vielleicht zuviel gegeben?

Ich packe meinen Koffer aus und verteile meinen Krempel großzügig über das ganze Hotelzimmer. Mist – ich wollte doch noch Fotos vom Zimmer machen. Mach ich immer. Wenn ich nur einmal dran denken würde, die Aufnahmen zu schießen, BEVOR es in dem Raum ausschaut wie im Zirkus! Meine Arbeitsunterlagen werde ich mir morgen früh noch mal anschauen, nehme ich mir vor. In Hotelbetten kann ich sowieso nicht gut schlafen und werde stets im Morgengrauen wach. Und was ist das hier für ein Gewurstel mit den Bettdecken? Aha, das Übliche: Diverse Lagen von Lappen und Lumpen, die bombenfest unter die Matratze gestopft sind. Das kenne ich schon: am Morgen liegt die eine Hälfte davon auf dem Boden und im Rest hab ich mich rettungslos verheddert.

Ein Blick auf die Uhr. Hat es Sinn, schon daheim anzurufen? Oder kommuniziere ich da nur mit meiner eigenen Stimme auf dem Anrufbeantworter? Hm, noch wird niemand zu Hause sein. Ich probiere es, kurz bevor wir zur Bar gehen. Was muss ich nach Deutschland eigentlich vorwählen? Da werfen wir doch gleich mal einen Blick in die Informationsunterlagen … Na, die waren auch schon mal informativer. Aber die Touri-Broschüre, die nehme ich mit. Die Landkarte ist geil. Da sieht man wenigstens, wo wir hier sind. Wie spät? Es könnte noch schnell auf einen Sprung unter die Dusche reichen, den Reisestaub abspülen. Himmel, immer das Gefummel mit dem heißen und kalten Wasser! Was haben manche Länder bloß gegen Mischbatterien? Oder hat sich die Erfindung noch nicht bis hierher rumgesprochen?

Was ist das denn? Wo kommen auf einmal die Stimmen her? Und in was für einer Sprache reden die nur? Ich höre sie laut und deutlich, als stünden sie neben mir. Ein Mann und eine Frau. Verdammt! Die sind draußen – in meinem Zimmer! Na Klasse! Haben die das Zimmer etwa zweimal vergeben? Einbrecher werden es ja nicht sein. Die brüllen doch bei ihrer Tätigkeit nicht herum wie gestört. Was mach ich denn jetzt? Im Evaskostüm rausgehen und freundlich aber bestimmt um umgehende Verpissung bitten? Oder warten, bis die von selber wieder gehen? Das kann ich nicht machen! Wenn die nun was klauen! – Himmel! Mein Laptop! Da sind alle Daten drauf. Wenn der weg ist, ist das Meeting gelaufen! Ich wickle mich eilends in ein Badetuch und stürze aus dem Bad. Im Zimmer ist kein Mensch – außer mir, natürlich. Der Nachrichtensprecher im Fernsehen faselt dröge vor sich hin. Der war’s auch nicht. Ja, wo kommen dann die Stimmen her? Zurück ins Bad. Das sind sie wieder. Ach Gottchen – das kommt aus dem Badezimmer darüber! Oder von darunter? Anscheinend leiten die Wasserleitungen nicht nur Wasser, sondern auch ganz hervorragend Schall. Na, das kann ja heiter werden. Also nicht singen beim Duschen. Und beim Fönen nicht laut den Vortrag üben… Na, der Kollege wird vielleicht lachen, wenn ich ihm das nachher erzähle! Das werde ich mir noch lange anhören müssen, dass ich „Stimmen höre“. Egal. Das ist einfach zu gut, das kann ich nicht für mich behalten.

Zugegeben, die Story meiner Kollegin Wendy kann es nicht toppen. Die wachte nachts um drei in ihrem Hotelzimmer in Madrid auf – und es stand ein ganzer Trupp Sicherheitsleute im Raum. Sie hatte die Zimmertür aus Versehen nur angelehnt gelassen und war zu Bett gegangen. Und die Security hatte Mord und Totschlag befürchtet. Mörderisch war aber nur Wendys Schrecken gewesen angesichts der uniformierten Muskelpakete an ihrem Bett. Diese Story wird bei jedem Workshop des Konzerns früher oder später erzählt. Wendys Wandersage. Und dann gibt’s noch die Geschichte von dem schlafwandelnden Kollegen, der sich plötzlich nackt auf dem Hotelflur wieder fand … Nee, da höre ich lieber Stimmen. Im Rekordtempo mache ich mich ausgehfertig. Noch schnell den Stadtplan einstecken, die Kamera, und die Sonnenbrille … Und wo, zur Hölle, ist der verflixte Zimmerschlüssel? Ach … da, auf dem Bettüberwurf! Auf dem wilden Muster da fällt er gar nicht auf. Schnell die Jacke schnappen und raus. Und schön die Tür zumachen, sonst geht’s mir noch wie Wendy. So, Freunde, das hätten wir. Dieser Tag ist so gut wie gelaufen. Jetzt sind’s noch fünf. Oder besser gesagt, viereinhalb. Der Freitag zählt schon nicht mehr richtig. Wie auch immer das Meeting läuft – um halb zwei sitzen wir im Taxi zum Flughafen, und ich darf wieder heim.

Erschienen bei http://www.feierabend.com
Alle drei Fotos sind von http://www.pixelio.de



Es macht immer tuut-tuut
Juni 12, 2007, 12:54 pm
Filed under: Tierisches

Normale Katzen spielen mit Mäusen, Bällchen oder Papierknäueln – unser Kater Blacky dagegen bevorzugt technische Geräte. Wir hatten ja schon Katzen, die Lichtschalter und Toilettenspülung betätigten, aber Blacky schlägt sie alle. Vorzugsweise nachts, wenn die Animation durch seine Menschen rasant gegen Null strebt, schleicht er sich ins Büro und bedient das Telefon.

Als Blacky noch klein war, hat er sich damit begnügt, den Hörer zur Seite zu schubsen oder vollständig von der Gabel zu schmeißen. Und wir waren ganze Tage lang telefonisch nicht erreichbar, ohne es zu bemerken. Das war noch in der prä-Handy-Ära. Eingeweihte griffen dann zum Fax und schickten uns über unsere Zweitleitung die Nachricht „Legt mal euren *x@°&%!!!* Telefonhörer auf!“ Dieser Sache sind wir jedoch relativ schnell Herr geworden, indem wir den Hörer mit Hilfe eines Gummibands am Telefon befestigt haben. Das Abheben wurde nun zwar zu einer etwas fummeligen Angelegenheit, aber wir hatten ja noch die Mobileinheit unserer Telefonanlage, an die der Kater nicht herankam. Das Telefonieren war fürs erste gesichert.

Und dann hat Blacky die Funktion der Tasten entdeckt. Durch Betreten einer bestimmten Tastenkombination – wir wissen bis heute nicht, welche das ist, die kennt nur er -, löst er ein rhythmisches Tuten aus, das eine geschlagene Minute lang andauert. Sehr nervig, vor allem, wenn man nachts um drei davon geweckt wird! Wie oft hab ich schon mit mir gekämpft: Springe ich jetzt aus dem Bett und mache dem Getute ein Ende, oder ziehe ich mir die Decke über den Kopf und warte, dass es innerhalb von 60 Sekunden von selber wieder vergeht? Spätestens am nächsten Morgen muss ich mich dann aber um das Telefon kümmern. Denn legt man den Hörer nach Blackys tuut-tuut-Aktion nicht wieder neu auf, ist das Telefon so lange belegt, bis man selbst jemanden anruft. Das kann natürlich dauern, wenn wir nicht im Haus sind. Und wenn alle, die uns sprechen wollen, nur das Besetztzeichen hören, nutzt uns auch der tollste Anrufbeantworter nichts.

Die Tuterei ist ja schon ziemlich lästig. Richtig gemein wurde es jedoch, als Blacky kapierte, wie man die Programmwahltasten drückt und damit die Leute anruft, mit denen wir besonders häufig telefonieren. Das macht er leider auch vorzugsweise nachts zwischen zwei und drei Uhr. Manchmal hören wir es zum Glück noch rechtzeitig. Rrrrt – rrrrt – rrrt … ach du Schreck, der Kater wählt schon wieder! Nix wie raus aus der Kiste und rüber ins Büro gewetzt um blitzschnell den Hörer abzuheben und wieder auf die Gabel zu knallen, ehe Blacky völlig Unbeteiligte aus dem Bett klingelt. Leider klappt das nicht immer. Wenn wir es zu spät oder gar nicht hören, klingelt er durch. Und anderntags kommen dann die Beschwerden: „Du, hör mal, euer blöder Kater hat heut Nacht wieder bei uns angerufen!“ Zum Glück haben wir keine Überseenummern eingespeichert, sonst würde Blackys Hobby auch noch teuer. Oder wir müssten ihm beibringen, eine call-by-call-Nummer vorzuwählen …

In meinem Büro im Verlag hat Blacky mich mit dem Telefontrick auch schon mal blamiert. Mein Telefon klingelte, und als ich abhob, war in der Leitung nur Schweigen im Walde. „Ist was?“ fragte mein Kollege, als er meinen verwirrten Blick sah. „Äh, ich glaub‘, mein Kater hat mich gerade angerufen“, sagte ich. Mein Kollege, der Blackys erstaunliche Fähigkeiten nicht kannte, brach in wieherndes Gelächter aus und wollte wissen: „Und, was hat er gesagt?“ – „Miau“, antwortete ich, „was denn sonst?“

Blackys Begeisterung für technisches Gerät macht vor nichts Halt. Kommt ein Fax rein, stürmt er beim ersten Piepser ins Büro, setzt sich vor das Faxgerät und wartet, bis Papier herauskommt. Schicke ich ein Fax weg, lauert er dahinter und beobachtet, wie das Blatt im Einzugsschlitz verschwindet. Ich habe auch schon beobachtet, dass er versucht hat, es wieder heraus zu pulen. „Lass das“, hab ich gesagt, „sonst wirst du noch eingezogen und mitgefaxt. Und hinterher ist dann alles voller Haare!“ Sowas tut ja weder dem Kater noch der Maschine gut.

Jetzt, beim Normalpapierfax kann er ja nicht mehr viel anrichten, wenn er Knöpfchen drückt. Früher, als wir noch Geräte mit Thermopapierrollen hatten, gingen seine Spielereien echt ins Geld. Irgendwie hatte er herausgefunden, dass man auf den roten Knopf drücken muss, damit vorne Papier rauskommt. Was er auch mit Begeisterung tat. Wie oft kam ich nach Hause und das Büro quoll über von mutwillig durchgejubeltem und zerfetztem Thermofaxpapier! Nachdem Blacky mir dann mal ein gefaxtes Kundenschreiben so geschreddert hatte, dass ich nichts mehr darauf lesen konnte und telefonisch um eine Zweitausfertigung bitten musste, war Schluss. Mein Vater konstruierte mir aus einem alten Kühlschrank-Gemüsegitter und ein paar Holzlatten einen Käfig fürs Faxgerät. Fortan blieben die eingehenden Faxe hinter Gitter und das Papier so lange im Gerät, bis es wirklich gebraucht wurde. Und Blacky konnte dem Geschehen nur noch von außen beiwohnen.

Wenn er nun auch keine Fax-Faxen mehr machen konnte, blieben ja immer noch genügend technische Geräte zum Herumspielen übrig. Dass wir alle Fernbedienungen vertikal in einem Schränkchen aufbewahren müssen, habe ich noch nicht erwähnt, oder? Liegen die Dinger nämlich horizontal auf dem Tisch, setzt er sich drauf oder latscht drüber und schaltet wahllos Geräte ein, aus oder um. Es ist wiederholt passiert, dass wir nach Hause kamen und der Fernseher lief. Oder dass wir vor der Kiste saßen und plötzlich mitten im Film ein anderes Programm auf dem Bildschirm erschien. Blacky hatte umgeschaltet.

Der Farbdrucker interessiert ihn genau so wie das Faxgerät. Mit gesträubten Schnurrhaaren sitzt er davor und wartet, bis das Blatt kommt. Wenn wir Fotos drucken, dauert ihm das offensichtlich zu lange. Irgendwie rechne ich immer damit, dass er mal die Ärmel hochkrempelt und in die Papierausgabe greift, um die Sache zu beschleunigen. („Verflixt, wo bleibt denn dieses lahme Teil?“) Meist beschränkt er sich zum Glück darauf, auf den Satelliten-Receiver zu springen und den Druckvorgang von dort oben im Auge zu behalten. Und irgendwann macht ihn die Wärme des Receivers und das monotone Getuckere des Druckers müde und er schläft ein.

An der Waschmaschine ist er zum Glück nicht mehr so interessiert. Als Kind lag er öfter mal zusammengekringelt in der Waschtrommel und schlief. Ein gefährlicher Schlafplatz, denn ein schwarzes Kätzchen in einem dunklen Maschineninneren kann leicht übersehen werden. Ich musste also vor jedem Waschgang erst eine Katzenzählung machen: „Dusty sitzt auf der Stereoanlage, Rocky auf dem Schrank und Blacky kramt in der Küche“. Nur so konnte ich sicher sein, dass ich keines unserer Pelzmonster aus Versehen mitwusch. Als Blacky klein war, saß er auch stundenlang vor dem Bullauge der Waschmaschine und verfolgte gebannt die wirbelnde Wäsche. Ich sagte immer, „jetzt schaut er wieder Katzen-Fernsehen“. Beim geräuschvollen Schleudergang ergriff er dann entsetzt die Flucht, nur um bei der nächsten Maschinenladung wieder interessiert vor dem Bullauge zu sitzen.

Auch die Geschirrspülmaschine findet er spannend. Wenn sie läuft, liegt er oben drauf und genießt die Wärme. Räume ich sie aus oder ein, hat er nur zu gerne die Nase dazwischen. Einmal wurde ich während des Ausräumens kurz unterbrochen. Ich ließ die Klappe der Maschine offen und eilte aus der Küche. Als ich wiederkam, sah ich Blacky interessiert in der Spülmaschine zwischen Tassen und Tellern herumstiefeln. Und das brauche ich eigentlich nicht.

Letzten Sommer hat Blacky die Waschküche im Keller für sich entdeckt. Dort unten habe ich seit einiger Zeit einen Trockner stehen – die Waschmaschine steht im Bad -, und eines Tages hat er einfach angefangen, mich zum Wäschetrocknen zu begleiten. Und jetzt ist das ein fest stehendes Ritual. Sobald er sieht, dass ich einen Wäschekorb anfasse, steht er erwartungsvoll an der Wohnungstür.

Mittlerweile kennt er die Waschmaschinen und Trockner der ganzen Hausgemeinschaft persönlich und weiß vermutlich haargenau, wo welches Waschmittel und welcher Weichspüler verwendet wird, weil er jedes Mal aufs Neue alles inspizieren und abschnuppern muss. Die Vorstellung, dass Blacky seine schwarze Nase in ihrem Waschmittel hat, fänden sicher nicht alle Nachbarinnen cool, also verraten wir es ihnen lieber nicht …

Wenn ich meinen Wäschekram im Keller erledigt habe und wieder zurück in die Wohnung möchte, schnappe ich meinen Wäschekorb und sage: „Blacky, wir sind fertig!“ Und dann marschieren wir. Na ja, das klappt vom Timing her nicht immer. Wenn er meint, dass er mit seinen technischen Inspektionen noch nicht durch ist, muss ich entweder warten – oder ihn einfangen. Unbeaufsichtigt herumkramen lasse ich ihn dort nicht. Was, wenn er das Waschpulver der Nachbarin für delikat parfümiertes Katzenstreu hält …?

Vollends aus dem Häuschen ist Blacky, wenn Handwerker in der Wohnung sind. Jede handelsübliche Katze, wenn sie nicht zufällig gehörlos ist, schaut doch, dass sie Krach und Krawall aus dem Weg geht. Nicht so unser Blacky! Der ist immer mittendrin im Geschehen, und je mehr Dreck und Klamauk desto besser. Davon können die Zimmerleute ein Lied singen, die uns vor anderthalb Jahren den Laminatboden im Wohnzimmer verlegt haben. Ich hatte schon Angst, sie bauen ihn mit ein, so aufdringlich nahe, wie er immer dabei stand. Ich bot an, ihn im Büro einzusperren, wohin sich die anderen beiden Katzen längst freiwillig zurückgezogen hatten. Aber der Chef der Truppe hat selber Katzen, den störte unser neugieriger Kater nicht weiter. Er ließ ihn schnuppern und zuschauen. Nur, dass Blacky zum Schluß mit Anlauf und Juhu in das frisch zusammengefegte Sägemehl sprang und alles wieder im Raum verteilte, das hätte nun nicht unbedingt sein müssen.

Nicht einmal vor einer Schlagbohrmaschine in Aktion hat dieser Kater Angst. Ich vergesse nie, wie ein Freund der Familie bei unserer letzten Renovierung mit der „Hilti“ Löcher in Wand bohrte. Blacky saß auf seinem Kratzbaum so dicht hinter unserem Kumpel, dass er ihm mühelos ins Ohr hätte beißen können, und schaute interessiert zu, was der da machte. Lärm und Staub ließen ihn dabei völlig unbeeindruckt. Das heißt, vielleicht gefällt ihm ja gerade das? Man weiß ja nicht so recht, was in so einem Katzenkopf vorgeht.

„Na, Mieze, willste Handwerker werden?“, fragte unser Freund den Kater.
„Nee“, sagte ich, „so wild, wie der aufs Telefon ist, wird er eher Telekomiker. Wählen kann er schon.“

Zur Erinnerung an unseren verstorbenen Kater Blacky.
Erschienen bei feierabend.com und in der Zeitschrift „Geliebte Katze“.



Zwei Coonies im Waschkorb
Juni 11, 2007, 8:48 am
Filed under: Tierisches

Die ganz große Katzenliebe nach einer Woche: Wo der Große hingeht, quetscht sich der Kleine mit dazu, auch wenn für ihn eigentlich gar kein Platz ist.